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Bahnstrom lädt Hausfassade auf

Elektrosmog durch SBB, Eisenbahn und Bahnanlagen

Bahnstrom kann krank machen: Er lädt Dächer und Fassaden auf und versetzt sie in Schwingung. Felder von SBB und Eisenbahnen mit hoher Energiedichte können krank machen.

krank machender Bahnstrom

Bahnstrom hat verschiedene Wirkungen. Er lädt einerseits die Baumasse, also eine ganzes Haus, eine Fassade, ein Dach auf oder versetzt es in Schwingung. In krassen Fällen entstehen so sogar hörbare Töne aus der Resonanz der Felder zur Baumasse. 

Das starke elektromagnetische Feld, das in der Schweiz zum Beispiel von Leitungen der SBB ausgeht, hat eine hohe Energiedichte, so dass elektrische Energie, wie bei einem Transformator in den Zellen induziert wird. 

Die Zellen verhalten sich so, wie wenn ein Akku, z. B. einer Zahnbürste aufgeladen wird. Es braucht gar keine elektrische Drahtverbindung, der Akku wird über Luft, über Induktion aufgeladen. Eisenbahnen bekommen so für Menschen, die an der Bahn wohnen, eine ganz neue Bedeutung.

Wird nun eine Körper dauernd einer gewissen Intensität dieser Felder ausgesetzt, so entstehen Deregulationseffekte im Organismus, die krank machen. Sie können Zellen zu Wachstum anregen. In der Wissenschaft ist bekannt, dass elektromagnetische Felder, Elektrosmog, als Co-Promoter für unkontrolliertes Zellwachstum wirken können (Krebs, Leukämie). 

Neue SBB-Studie

Eine neue Studie im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit hat einen Zusammenhang zwischen Elektrosmog und Alzheimer ergeben. Die Studie untersuchte das SBB-Personal und stellte fest, dass Lokomotivführer ein dreimal höheres Risiko haben, an Alzheimer zu erkranken, als etwa ein Angestellter am Schalter. 

Lokomotivführer sind sehr starken elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Das Bundesamt für Verkehr hat in ausführlichen Messungen einen Durchschnittswert von 21 Mikrotesla ermittelt. In den Passagierwagen is t die Strahlung viel schwächer. Für Kontrolleure besteht nach der Studie kein erhöhtes Risiko für Alzheimer - und damit erst recht nicht für Passagiere. 

Das Ergebnis überrascht, denn mit der Studie wollte man vor allem überprüfen, ob starker Elektrosmog mit einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung steht. Diesen Verdacht auf ein höheres Krebsrisiko bei Lokomotivführern hat die Studie nicht bestätigt.